Mäusebussard mit Kopf auf die Seite geneigt

Der Mäusebussard ist in der Schweiz weit verbreitet. Anzutreffen ist der Habichtartige im Wald oder an Waldgrenzen, er jagt auf offenen Flächen. Nach drei Tagen mit geschlossener Schneedecke fangen Mäusebussarde an zu verhungern, wenn sie nicht gerettet werden. Der Mäusebussard ist auch die meisteingelieferte Vogelart bei der Greifvogelstation Berg am Irchel, im Jahr 2019 waren 81 Mäusebussarde als Patienten in der Station. Die häufigsten Befunde bei Mäusebussarden sind Flügelbrüche, da sie oft in der Nähe von Autobahnen jagen, oder Schwäche im Winter. Sollten Sie diesen Winter also einen mageren Mäusebussard finden, bringen Sie ihn zur Greifvogelstation Berg am Irchel.

Name:
Mäusebussard (Buteo buteo)

Bestand Schweiz:
15 000–20 000 Paare

Gefährdungsstatus:
nicht gefährdet

Lebensraum:
Wald, Kulturland

Brutort:
Bäume

Zugverhalten:
Stand- und Kurzstreckenvogel

Körperlänge:
50–57 cm

Spannweite:
113–128 cm

Gewicht:
600–1300 g

Verbreitung:
ganzes Schweizer Tiefland bis 1500 m ü.M.

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NATURZYT Ausgabe Dezember 2020, Text/Fotos Greifvogelstation Berg am Irchel

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