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Naturzyt 2019 3

Natur erleben: Themen zu Naturpärken und Naturregionen

Tomasee und Reihnquelle

Naturferien am Tomasee und Savogniner Bergwald

Kristallklares Wasser am Tomasee bei Disentis Sedrun und eine Wanderung durch den Savogniner Bergwald im wunderschönen Surses. Beide haben gemeinsam: Natur pur und Erholung für Körper, Geist und Seele.

Im Sommer über grüne Alpwiesen wandern, an schattigen Erlenwäldchen rasten und auf einer der zahlreichen Wandertouren in der Ferienregion Disentis Sedrun den Duft der Alpenkräuter und –blumen am Wegesrand geniessen.

In der gesamten Region fährt man übrigens von Juni bis Oktober ab einer Übernachtung bequem und kostenlos zwischen Disentis und dem Oberalp mit der Matterhorn Gotthard Bahn und der Gondelbahn von Disentis nach Caischavedra zu den verschiedenen Ausgangspunkten. Ein spezielles und emissionsfreies Abenteuer ist die umweltfreundliche Fahrt mit einem Tesla Roaster, welcher für CHF 400 für einen ganzen Tag gemietet werden kann. Eine unvergessliche Fahrt in diesem Cabrio in einmaliger Bergwelt ist garantiert.

Die Rheinquelle – Lai da Tuma

Das Highlight in Disentis Sedrun, neben einem Besuch des Benediktinerklosters Disentis, ist die Urquelle des Rheins.

Einzigartig in seiner Schönheit und Magie liegt der Tomasee eingebettet in einer Mulde am Fusse des Piz Badus. Dieser knapp 200 Schritt breite und 400 Schritt lange See ist das Becken, aus welchem der Rhein entspringt, deshalb wird der See auch als «Wiege des Rheins» bezeichnet. Von hier legt der Rhein über 1230 km zurück, bis er bei Rotterdam in die Nordsee mündet.
Das Wasser, das aus dem See abfliesst, gräbt sich durch eine enge Rinne und fliesst als munteres Bächlein hinunter ins Tal. Wie fühlt sich wohl der Rheinanwohner in der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden, wenn er mit einem Schritt dieses Bergbächlein Rhein überqueren kann, welches er nur als breites und träge dahinfliessendes Gewässer kennt?

Einzigartig in seiner Schönheit – der Tomasee, die Quelle des Rheins. (Foto: Sedrun Disentis Tourismus)

Doch hier in Sedrun ist er noch jung und unverbraucht, quirlig und unbekümmert. Das Wasser des Tomasees ist klar und rein und hat sogar Trinkwasserqualität. Der Besuch des Tomasees ist ein besonderes Erlebnis. Während der Zeit des Bergfrühlings, von Juni bis Anfang Juli, findet man zahlreiche seltene Blumenarten. Im Hochsommer kann man sogar ein erfrischendes Bad wagen und im August verwandeln sich die sattgrünen Matten am westlichen Ende des Sees in weisse Teppiche aus Wollgras. Die Steinblöcke rund um den See eignen sich hervorragend als Picknickplätze und sind bei den Kindern als Kletterübungsobjekte sehr beliebt. Die Wiesenhänge sind bewohnt von Murmeltieren, welche sich mit einem lauten Pfiff bemerkbar machen, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Wandertipp: Oberalppass Pazolastock– Rheinquelle Tomasee. Bei dieser landschaftlich beeindruckenden Tour zur Rheinquelle beträgt die Gehzeit 5 Stunden im Gegensatz zu den 2,5 Stunden auf der gängigen Route. Übrigens mit der kostenlosen Wander- und Bike-App können sämtliche Routen in Graubünden auf dem Mobiltelefon angeschaut werden. 

Goldwaschen am jungen Rhein

Etwas weiter unten im Rhein wurden schon zahlreiche Goldnuggets gefunden und auch heute kann man sein Glück beim Goldwaschen versuchen. Ausgerüstet mit Klappschaufel, Sieb und Waschpfanne, zeigen Experten, wo die besten Plätze sind und wie mit der richtigen Technik die verstecken Schätze gefunden werden.

Das Glück beim Goldwaschen versuchen. (Foto: Sedrun Disentis Tourismus)

 

Savognin Bivio Albula: Unterwegs im Parc Ela

Von Tiefencastel her Richtung Julierpass kommend, öffnet sich bei Savognin das wunderschöne Tal Surses. Hier, mitten im familienfreundlichen Parc Ela, beginnen Naturferien in der Ferienregion Savognin Bivio Albula.

Alp Flix – eine eindrückliche Moorlandschaft. (Foto: Savognin Tourismus)

Grösster Schweizer Naturpark

Der Parc Ela liegt in einer vielseitigen Landschaft um die Alpenpässe Albula, Julier und Septimer und ist der grösste Naturpark der Schweiz. Er bietet ursprüngliche Natur, intakte Dörfer und gelebte Kultur in den drei Sprachen Romanisch, Italienisch und Deutsch. Gemeinsam arbeiten die Naturparkgemeinden daran, die regionale Wirtschaft zu stärken, die Natur und Landschaft zu schützen und das kulturelle Erbe zu bewahren.

Was gibt es Schöneres als einen Spaziergang oder eine Wanderung durch den Bergwald. Natur pur, frische Luft , kühler Schatten, Erholung für Körper und Geist. Der Wald im Parc Ela prägt die Landschaft des Naturparks und bietet vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Er schützt auch vor Natur gefahren und liefert den Rohstoff Holz.

Der Wald im Zentrum

Im 2015 steht der Bergwald im Zentrum von Angeboten und Veranstaltungen rund um den Parc Ela. Die schönsten Bergwälder im Naturpark erkunden – mehr über deren Artenvielfalt und Bewirtschaftung des Bergwalds oder auch die Verarbeitung des Holzes aus den Wäldern erfahren. Mit der Bergwald-Wunder tüte können die Geheimnisse des Bergwaldes spielerisch ergründet werden. Als Unterstützung hilft der Steinadler Evla, den kleinen und grösseren Entdeckern, den Naturpark Ela zu beobachten und dabei zu lernen, wie die Pflanzen und Tiere im Gebirge leben. Ein Erlebnis für die ganze Familie. Und das Beste ist: die Bergwald-Wundertüte eignet sich auch, um den Wald zuhause aus neuen Blickwinkeln zu entdecken.

Mit der Bergwald-Wundertüte die Geheimnisse des Bergwaldes lüften. (Foto: Lorenz A. Fischer)

Schatzinsel der Artenvielfalt

Eine Schatzinsel der Artenvielfalt ist die Alp Flix. Diese eindrückliche Moorlandschaft bezaubert durch die Fett- und Trockenwiesen, welche sich mit Bergwald, Hoch- und Flachmooren sowie Bergseen in ein vielseitiges Mosaik verzahnen. Diese Schatzinsel der Artenvielfalt wartet darauf, erforscht zu werden. Auf einem Rundparcours erkunden Kinder und Erwachsene zusammen mit Professor Flix und einem ForscherKit selber die heimische Flora und Fauna. Ausgerüstet mit Becherlupe, Bauset für ein Wasserrad und einem Forschertagebuch findet jeder Entdecker bestimmt Spannendes.

Wandern in schönster Natur

Über 400 km bestens markierte Wanderrouten, eingebettet in einmaliger Naturkulisse, oder originelle Themenwanderungen durch schöne Bergwiesen, raue Bergketten und steile Schluchten, sowie geführte Wanderungen lassen das Wanderherz höher schlagen. Tipp: Mit der Ela Card sind alle Fahrten mit den Bergbahnen Savognin sowie sämtliche fahrplanmässige Postauto-Kurse zwischen Salouf-Savognin-Bivio kostenlos. Die Ela Card bekommt jeder Gast ab einer Übernachtung geschenkt.

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