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Naturzyt 2019 3

Natur erleben: Themen zu Naturpärken und Naturregionen

Winterlandschaft Schwyz

Ungezähmte und urrtümliche Natur im Winter in Schwyz

Berg oder See? Im Kanton Schwyz braucht sich niemand zu entscheiden. Steile Felsen, liebliche Seelandschaften, mystische Nebelfelder und imposante Bergpanoramen erfreuen das Auge des Betrachters. Im Winter legt sich eine sanfte Stille auf die Schwyzer Natur.

Die kalte Jahreszeit deckt die Landschaft mit einem weissen Mantel. Sie schärft das Auge für die kleinen und grossen Wunder der Natur: bizarre Gestalten und Formen aus Eis, das Blau des Himmels, das mit dem Glitzern der Schneekristalle um die Wette funkelt, oder ein Lichtstrahl, der sich durch den Nebel zwängt. Wer sich Zeit nimmt und innehält, entdeckt Erstaunliches. Die Ferienregion Schwyz lädt zum Entschleunigen, Abschalten, Aufatmen ein. Ein Spaziergang im verschneiten Muotathal, in der sonnigen Mythenregion oder der winterweissen Region Einsiedeln-Ybrig macht das Herz leichter und lüftet den Kopf.

Moorlandschaft Rothentrum - die Mutter aller Schweizer Moore

In der Nähe von Einsiedeln liegt das Hochmoor Rothenthurm, das grösste zusammenhängende Hochmoor der Schweiz. Gleichzeitig ist es auch das erste Moor, welches 1987 nach einer Volksabstimmung unter Schutz gestellt wurde. Der Spaziergänger merkt schnell, dass er im Hochmoor Rothenthurm einer Rarität begegnet: einem Bach in seinem ursprünglichen Zustand. Die Biber mäandriert durch das Gelände, so wie die Natur sie erschaffen hat. 

Eine mystische Stille liegt über dem winterlichen Hochmoor Rothenturm

Im Wechsel der Jahreszeiten spielt die über 10 Kilometer lange Moorlandschaft Rothenthurm mit den Farben. Im Frühling schmückt sie sich mit einem violetten Schleier aus Krokussen und Mehlprimeln. Zitronen- und Perlmuttfalter sowie Moorbläulinge lassen ihr Sommerkleid bunt flattern. An kühlen Herbstmorgen trägt sie ein Diadem aus Tautropfen. Und im Winter streicheln oft Sonnenstrahlen über die weisse Decke, während im Unterland der Nebel drückt. Eine mystische Stille ruht über der Landschaft und die Schneekristalle glänzen an den Zweigen. Wer die Geheimnisse des Hochmoors erforschen und mehr über Flora und Fauna erfahren möchte, schliesst sich am besten einer geführten Wanderung von Moorevent an.

Kraft schöpfen in Innerschwyz

Die eigenen Batterien aufladen, in sich gehen, den Alltag abstreifen – verschiedene Kraftorte in der Ferienregion Schwyz bieten sich an, um Energie zu tanken. Jung und alt sind eingeladen, durchzuatmen und dort anzuhalten, wo es ihnen gefällt. Kurz vor dem Dorf Muotathal, in der Nähe der Bushaltestelle Ried/Seilbahn Illgau, stürzt sich der Bettbach vom höher gelegenen Illgau über die steile Felswand in die Tiefe des Muotatals. Trotzig zeigen die Eiszapfen des Wasserfalls im Winter zur Erde. Wer ein wenig verweilt, erkennt Figuren im Eis. Der durch Bäume geschützte Ort mutet bei klirrender Kälte wie ein Eispalast an. Die Seele fliegen lassen, dazu regt der Fronalpstock an. Der Blick kann sich im Unendlichen verlieren, im Panorama der weissen Berge weiden oder auf dem Nebelmeer ruhen. Nicht nur die Dörfer am idyllischen Vierwaldstättersee scheinen kleiner. Von weit oben betrachtet, schrumpft so vieles, das unglaublich wichtig schien, wieder auf seine normale Grösse zusammen. Ein Ausflug nach Stoos und auf den Fronalpstock ist eine Gelegenheit, die Kraft der Natur tief einzuatmen.

Wunderschön - eine zauberhafte Winterlandschaft in der Innerschwyz

Sobald der Schnee weg ist, lockt «der pfad» auf dem Hochstuckli bei Sattel zum Frühlingswandern. Auf dem Rundgang kann der Wanderer die in der Natur wirkenden Kräfte kennenlernen und deren Auswirkung selbst erspüren. Zum Beispiel in Steinkreisen oder im Steintor. Von Morschach über St. Karl nach Muotathal führt der Weg der Schöpfung – über Alpweiden, durch Waldstücke und Blumenwiesen. Der spirituelle Wanderweg bewegt Körper und Seele.

Natürliches Eisfeld auf dem Sihlsee

Wenn die Temperatur fällt und die Kälte das Seewasser in Eis verwandelt, vermag das jedes Jahraufs Neue zu erstaunen. In Euthal eröffnet sich in kalten Wintern die Gelegenheit, auf dem Sihlsee schlittschuhzulaufen. Auch Spaziergänger können über das Wasser wandeln. Die schiere Grösse des freigegebenen Eisfeldes ist ein Erlebnis. Doch wer den Blick vom Eis hebt, sieht rund um den Sihlsee eine überzuckerte Voralpen-Landschaft.

Der Sihlsee lädt bei jedem Wetter zu einem Spaziergang ein - in kalten Wintern in Euthal sogar auf dem See.

Faszination Höhlen

Wie gross das Hölloch in Muotathal tatsächlich ist, weiss niemand. Rund 200 Kilometer wurden bisher erforscht; diese Länge macht es zum zweitgrössten Höhlensystem Europas. Unterirdische Wasser haben die Höhle im Lauf von fast einer Million Jahren geschaffen. Gefunden wurde sie erst 1875 von Alois Ulrich aus Stalden bei Muotathal. In diesem Weiler befindet sich auch der Eingang zur Höhle, die rund 55 kleinen und winzigen Tierarten ein Daheim ist. In der ewigen Finsternis des Höllochs erwarten Abenteuerlustige unterirdische Seen, natürliche Rutschbahnen, enge Gänge und riesige Steinhallen. Von der Reizüberflutung des Alltags ist hier nichts mehr zu spüren. Die Aussenwelt ist vergessen, und die Stille lenkt die Aufmerksamkeit nach innen. Im grössten Teil des Höhlensystems kann man aufrecht gehen, zwischendurch ist aber auch kriechen angesagt. Trekking Team nimmt Personen und Gruppen mit in die geheimnisvolle, verborgene Welt des Höllochs.

Im Hölloch erleben die Besucher zu jeder Jahreszeit geheimnisvolle Landschaften unter Tag.

Vielfältige Pflanzenwelt in geschützen Gebieten

Die Ferienregion Schwyz beheimatet mehrere Naturschutzgebiete. Hier eine kleine Auswahl an einmaligen Lebensräumen. Die 700 Meter lange «Auenspur» liegt unterhalb des Dorfs Steinen und führt zum Lauerzersee. Auf dem Weg wird dem Besucher die Auenlandschaft im Mündungsgebiet der Steineraa näher gebracht. Die Bergsturzspur führt durch das Gebiet des Goldauer Bergsturzes von 1806, das heute ein Pflanzenschutzreservat ist. Im Gebiet Sägel-Schutt künden Schuttblöcke von der Gewalt der Natur und wachsen seltene Orchideenarten wie der Frauenschuh. 

Im Winter erstarrt der Bettbach-Wasserfall in Muotathal und wird zu imposanten Eisskulptur.

Der Frauenwinkel in Pfäffikon misst 350 Hektaren. Das grösste zusammenhängende Naturschutzgebiet am Zürichsee ist auch das wertvollste. Als Verlängerung des Spaziergangs eignet sich der Holzsteg in Hurden, der die beiden Seeseiten für Fussgänger verbindet.

 

Sagen und Mythen in der Ferienregion Schwyz

Überlieferungen, Volksglauben und über Jahrhunderte erzählte Geschichten haben dem Kanton Schwyz einen reichen Fundus an Mythen und Sagen beschert. Einer der bekanntesten Erzähler von Geschichten aus den Schwyzer Bergen ist wohl Meinrad Lienert. Sein Geburtsort Einsiedeln hat zu seinem Gedenken einen Brunnen vor dem Schulhaus errichtet.

Die Sage der Raben des heiligen Meinrad: Vor vielen Jahren lebte auf dem Etzel ein gottesfürchtiger Einsiedler, der hiess Meinrad. Als ihm die Besuche der Leute zu viel wurden, zog er weiter in den finsteren Wald. Dort verbrachte er seine Tage und Nächte mit Beten, zwei Raben leisteten ihm dabei Gesellschaft. Eines Tages besuchten ihn zwei Männer. Der fromme Meinrad bewirtete sie freundlich, doch die beiden Räuber schlugen ihn tot. Sofort begannen die Raben zu krächzen und herumzuflattern. Da erkannten die Männer, dass sie einen Heiligen ermordet hatten. Voller Schrecken flohen sie nach Zürich. Die treuen Raben folgten ihnen bis in eine Wirtschaft und griffen sie an. Weil dies den anderen Gästen merkwürdig erschien, nahmen sie die Männer fest. Die Räuber gestanden daraufhin ihre Tat. Am Ort der Klause des heiligen Meinrads wurde später das Kloster Einsiedeln erbaut.

Die Kapelle St. Meinrad auf dem Etzelpass liegt an der Pilgerroute desJakobsweges.

Auf Meinrads spuren

Das Gedächtnis an die treuen Raben lebt bis heute weiter: Das Wappen von Kloster und Dorf Einsiedeln zeigt zwei Raben. In der üppigen Barockkirche wachen zwei Rabenskulpturen von der Decke herab über die Besucher. Die heutige Klosterkirche entstand am Anfang des 18. Jahrhunderts, das Kloster war jedoch bereits 934 gegründet worden. Von Anfang an wirkte es wie ein Magnet. Auch heute vertrauen Gläubige aus aller Welt ihre Gebetsanliegen der Schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle an. Das Kloster Einsiedeln zieht zudem Kulturinteressierte an, denn die Stiftsbibliothek des Klosters beherbergt Handschriften und Bücher, die bis in die Gründungszeit des Klosters zurückgehen.

Dort, wo der Mönch Meinrad auf dem Etzel gelebt haben soll, steht heute eine Kapelle. In den Quellen wurde sie erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1698. Die Kapelle liegt am Jakobsweg auf der Passhöhe des Etzelpasses, der Pfäffikon mit Einsiedeln verbindet. In ihrer Umgebung laden Spazier- und Wanderwege zu sorglosen Stunden in der Natur. Sie überraschen mit immer wieder neuen Aussichten: mal das Zürichsee-Becken, mal die Sihlsee-Landschaft, dann wieder das Klosterdorf und die Mythen. Durch das Gebiet führt ausserdem der Bauernlehrpfad Schindellegi-Einsiedeln.

Die Sage über die Herkunft der Schwyzer

Vor langer Zeit plagte Schweden eine so grosse Hungersnot, dass viele Menschen das Land verlassen mussten. Unter der Führung von Swyt und Schej kam eine Gruppe bis zum Talkessel am Fuss der Mythen. Hier wollten sie sich niederlassen. Doch als es darum ging, dem Ort einen Namen zu geben, zerstritten sich die Brüder fürchterlich. Im Zweikampf siegte Swyt, weshalb das Land Schwyz genannt wurde. 

Später reisten aus dem hohen Norden König Hakon und seine Gemahlin an, um ihre Untertanen zu besuchen. Da das Volk nichts vom königlichen Paar wissen wollte, gingen die beiden traurig davon und erstarrten im Mythenfels neben dem Wiss Wändli. Bei richtigem Lichteinfall sind sie auch heute noch zu erkennen, und manchmal zeigt sich Hakon in einer zweiten Form: als böser Geist in Blitz und Donner.

Prächtiges Mythen-Panorama

Der Hauptort des Kantons Schwyz sieht sich nicht als Stadt. Die Einheimischen bezeichnen den Ort Schwyz lieber als Dorf oder Flecken. Nicht ohne Grund, denn wenige Minuten Fahrt genügen und der imposante Hauptplatz ist grünen Hängen gewichen. Im Westen prägen Kirschbäume die Landschaft, was Wanderungen zur Blütezeit zu einem märchenhaften Erlebnis macht. Im Osten erstreckt sich das Muotatal mit seiner unverfälschten und wilden Natur.

Die mächtigen Mythen dominieren den Schwyzer Talkessel und spiegeln sich im Lauerzersee.

Über dem Talkessel Schwyz thronen die Mythen – von unten wie oben ein Augenschmaus. Die Schwyzer Hausberge sind nicht in eine Gebirgskette eingegliedert, sondern freistehend. Dadurch wirken sie umso mächtiger. Je nach Lichtverhältnissen scheinen sie grau, blau oder rötlich. Hat der Grosse Mythen einen Hut, wird das Wetter gut, so sagt zumindest der Volksmund. Die phänomenale Aussicht vom Grossen Mythen ist den Wandernden vorbehalten. Zum Gipfel führt keine Bahn, nur die eigene Muskelkraft.

 

Genuss und Wissenswertes im Kanton Schwyz

Die traditionelle Schwyzer Küche lässt sich mit einem Wort beschreiben: währschaft. Wer in den steilen Hängen heuen, im Wald Holz schlagen oder für Haus und Hof sorgen muss, verbraucht zünftig Kalorien. Entsprechend nahrhaft sind Speisen wie Käsesuppe, Fänz oder Älplermagronen. Die traditionellen Gerichte sind zudem ein Spiegel der damaligen Landwirtschaft. Im Mittelalter betrieben die Schwyzer vor allem Viehwirtschaft. Aus diesem Grund sparen die Speisen nicht mit Milch, Käse oder Rahm, ergänzt mit dem, was der eigene Garten hergab. Fleisch konnten sich nur die reichen Bauern regelmässig leisten. Für Ackerbau war die hügelige Voralpenlandschaft weniger geeignet, deshalb wurde Getreide importiert.

Das schmucke Lebkuchen Museum Goldapfel in Einsiedeln

Gebranntes Wasser und Pilgerproviant

Tradition hat im Kanton Schwyz der Obstanbau, und Kirschbäume sind bis heute charakteristisch für die Landschaft rund um den Ort Schwyz. Ein grosser Teil der Kirschernte wird in den drei lokalen Brennereien Dettling, Fassbind und Z’Graggen zu Edelbränden verarbeitet. Der Kirsch wiederum gibt weiteren Spezialitäten ihren typischen Geschmack, so auch der Muotathaler Rahmkirschtorte – einer Versuchung in Weiss. 

Die Einsiedler Schafböcke dienten ursprünglich den Pilgern und Wallfahrern als Wegzehrung. Heute ist das Gebäck aus Honig- und Eierteig beliebt zu einem gemütlichen Kaffee als Energiekick für zwischendurch. Der Goldapfel-Nostalgie-Laden in Einsiedeln gibt Einblick in die Geschichte des Pilgergebäcks. Die feinen Düfte und die romantische Einrichtung entführen in Grossmutters Zeiten.

Weitere Schwyzer Spezialitäten

Der Globalisierung trotzt bis heute die Brauerei Rosengarten in Einsiedeln. Ihre Spezialitätenbiere pflegen die enge Verbindung zur Heimat: In der Linthebene wächst beispielsweise der Mais, aus dem in Einsiedeln das Maisgold gebraut wird. 

 

Wussten Sie, 

... dass die Glattalp der kälteste Ort der Schweiz ist? Es wurden schon Temperaturen von minus 52 Grad Celsius gemessen.

... dass das Muotathal mit seinen 172,2 km2 flächenmässig zu den zehn grössten Gemeinden der Schweiz zählt?

... dass zum Kloster Einsiedeln das älteste Gestüt Europas gehört? Die «Cavalli della Madonna» werden seit über 1000 Jahren gezüchtet.

... dass Theophrastus Bombastus von Hohenheim, auch Paracelsus genannt, 1493 in der Nähe der Teufelsbrücke in Egg/ Einsiedeln geboren worden sein soll? Die Teufelsbrücke wurde ursprünglich gebaut, um Steine für den Klosterbau nach Einsiedeln zu transportieren.

... dass im Muotathaler Waldreservat Bödmeren der grösste subalpine Fichtenurwald Europas wächst? Die Erlebniswelt Muotathal begleitet auf Urwaldexkursionen zu schlanken Säulentannen und Karstlandschaften.

... dass vor 699 Jahren die Eidgenossen den Habsburgern beim Morgarten auflauerten und sie besiegten? Die Schlachtkapelle in der Schornen bei Sattel erinnert daran und ist Teil des historischen Morgartengeländes.

... dass das legendäre Schweizer Taschenmesser von Victorinox im Werk in Ibach (Schwyz) produziert wird? Das Victorinox Museum in Brunnen erzählt die Geschichte des Swiss Army Knife und zeigt Raritäten.

... dass Ludwig von Bayern, Richard Wagner, Königin Victoria von England, Winston Churchill und Mark Twain nur einige bekannte Persönlichkeiten sind, die den Kanton Schwyz besucht haben?

Mehr Informationen über die Ferienregion Schwyz unter
www.schwyz-tourismus.ch
www.brunnentourismus.ch
www.einsiedeln-tourismus.ch
www.morschach-stoos.ch
www.erlebniswelt-muotathal.ch
www.moorevent.ch
www.sattel-hochstuckli.ch

Rezepte - Spezialitäten aus dem Kanton Schwyz

Einsiedler Ofetuurli - Käsekuchen der besonderen Art

Zutaten
1 kg geschwellte Kartoffeln, Mehl, 5 Eier, 1 Kaffeelöffel Salz, 400 g Käse (je 200 g Greyerzer und Appenzeller), 1½ dl Rahm, 1½ dl Milch, 2 Kaffeelöffel Speisestärke, 3 bis 4 mittelgrosse Zwiebeln, 50 g Speckwürfeli, Salz und Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung
Die kalten, geschälten Kartoffeln durch die Röstiraffel reiben und mit Mehl, 1 Ei und 1 Kaffeelöffel Salz zu einem Teig kneten. Den Teig 1 cm dick ausrollen und auf ein gefettetes Kuchenblech legen. Den Käse reiben und mit den übrigen Eiern, etwas Mehl, Speisesstärke, den gehackten Zwiebeln, Rahm und Milch zu einer glatten Masse verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nach Belieben würzen. Die Masse auf den Teig geben und Speckwürfeli darüberstreuen. In den kalten Backofen schieben und ca. 50 bis 60 Minuten bei Mittelhitze auf der mittleren Rille backen. Die letzten 10 Minuten Backzeit nur noch Unterhitze, damit der Boden des Kuchens gut gar wird.

 

Chriesiprägel nach Steiner Art

Zutaten
1 kg Chriesi, nach Belieben entsteint, 2 dl Apfelsaft, 3 Esslöffel Zucker, 1 kleiner Zimtstängel, 200 g Ruchmehl, 50 g Butter

Zubereitung
Die Chriesi mit dem Apfelsaft, Zucker und Zimtstängel kurz aufkochen. Das Kompott abgiessen und lagenweise anrichten. Mehl mit Butter goldgelb rösten und über das angerichtete Kompott geben. Vor dem Servieren den Kompottsaft darübergiessen (evtl. noch zuckern).

 

Schwyzer Hafächabis

Zutaten
je 500 g Schweine- und 500 g Schaffleisch (Voressen), Fett, 1 grosse Zwiebel, 1 grosser Kabiskopf (2 kg), Salz

Zubereiten
Das Fleisch mit der Zwiebel im Fett stark braun anbraten und würzen. Den Kabiskopf in nicht zu feine Streifen schneiden, und wenn das Fleisch richtig braun und krustig ist, langsam lagenweise beigeben. Umrühren, damit der Kabis schön angebraten wird. Wenn nötig, noch etwas Fett oder Öl dazu, damit der Kabis nicht zu trocken wird. Mit Salz abschmecken. Circa 1½ bis 2 Stunden kochen lassen. Tipp! Schmeckt am nächsten Tag aufgewärmt noch besser.

Fotos Schwyz Tourismus, Einsiedeln Tourismus, erlebniswelt muotathal, Moorevent, Swissmilk, Trekking Team

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