Naturzyt 2017 09

Silsersee

Herbstzauber mit goldenen Lärchen am Silsersee

Zum Herbstbeginn strahlen die goldenen Lärchen mit den weissen Bergspitzen und dem tiefblauen Silsersee um die Wette. Die Engadiner Natur rund um den Silsersee zeigt sich von ihrer idyllischen und farbenprächtigen Seite. Schönste Arven und Lärchen säumen den knapp 16 km langen Rundweg mit Startpunkt Sils Maria um den Silsersee, wofür man gut eine Wanderzeit von 4½ Stunden benötigt.

Im Herbst werfen auch die Lärchen ihre Nadeln ab und diese landen von den ufernahen Bäumen im Silsersee. Daraus entstehen die rund und haarig aussehenden Silser Kugeln, welche durch die Wellenbewegungen und das ständige hin-und-her-Bewegen am Ufer zu kleinen und grösseren Kugeln geformt werden. Wer kein Glück hat, diese natürlichen Schönheiten zu finden, kann in den örtlichen Bäckereien den Silser Kugeln nachempfundene Spezialitäten geniessen.

Übrigens ist der Silsersee der grösste See Graubündens und gehört zusammen mit dem St. Moritzersee, dem Silvaplanersee und dem Champfersee zur Oberengadiner Seenplatte. Während der Sommermonate verkehrt auf dem Silsersee die höchste Schifffahrtslinie Europas: Das moderne Motorschiff «Segl-Maria» durchpflügt viermal täglich in 40 Minuten den See von Sils Maria bis nach Maloja am südwestlichen Seeufer und zurück.

Mehr Information unter www.engadin.stmoritz.ch

Silser Kugeln, geformt vom Lärchennadel und vom Silsersee.

Foto swiss-image.ch/Christof Sonderegger / Daniel Martinek

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