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Naturzyt 2019 3

Natur erleben: Themen über Kraftorte, Natur wahrnehmen

Naturkommunikation

2. Teil: Ganzheitliches wahrnehmen: Mit der Natur kommunizieren

Dort, wo ich wohne, umgibt mich eine Landschaft von wilder Schönheit. Wenn ich einen Stein berühre oder unter einem Baum stehe, befinde ich mich in Gegenwart fühlender Wesen. Was empfinden sie oder wie sieht es in ihnen aus? Sie sehen aus wie Trolle, Gnome und Elfen… "Ich schaue auf das Land und lausche auf die Geschichten, die es erzählen möchte."

Brian Froud`s World of Faerie

Serie – Ganzheitliches Wahrnehmen (2. Teil)

Im ersten Teil unserer Serie „Ganzheitliches Wahrnehmen“ in der Ausgabe April 2013 wurde die Einführung in ganzheitliches Wahrnehmen in der Natur behandelt. Über eine ganz erstaunliche Erfahrung – die unser Redaktionsteam „wahrgenommen“ hat. Im zweiten Teil gehen wir etwas tiefer – Sie erfahren heute wie Sie das ganzheitliche Wahrnehmen – erleben können – wie die Kommunikation mit der Natur funktioniert – und mit wem man kommunizieren kann. Voraus gesetzt, man öffnet sich für diese Erfahrung.

Wie funktioniert Naturkommunikation?

Will man mittels telepathischer Kommunikation Kontakt aufnehmen mit einem Wesen, bedingt dies, dass man zuallererst seinen Verstand ausschalten und seinen Herzensraum öffnen muss. Gelingt dies nicht, erhält man entweder fehlerhafte Rückmeldungen oder oberflächliche Antworten. Man erdet sich und erstellt einen Schutz für sich und das Wesen mit dem man kommunizieren möchte. Dies deshalb weil wir nie zum Voraus wissen können, ob sich nicht ein Wesen aus der Astralwelt Zugang zum Tier oder Baum verschafft, um so mit uns Kontakt aufzunehmen. Bevor man mit der eigentlichen Kommunikation beginnt. stellt man sich kurz vor und tauscht zuerst ein paar Höflichkeiten aus. Es ist selbstverständlich, dass man zuerst fragt, ob der Partner mit einem kommunizieren möchte. Stellt man nun eine Frage, so erfolgt die Antwort meistens so rasch, dass dabei der Verstand völlig ausgetrickst wird. Man hat gar keine Zeit darüber nachzudenken, woher die Antwort kommen könnte. Somit ist das Tempo, mit der wir die Antwort erhalten, ausschlaggebend, um zu überprüfen, ob es sich tatsächlich um eine telepathische Antwort handelt, oder um eine Antwort, die aus dem Verstand abgeleitet wurde. Die Antworten sind meist klar, deutlich, direkt, kurz und dabei immer liebevoll. Noch nie habe ich freche, unflätige oder drohende Antworten von Naturwesen oder Tieren erhalten. Kommt dies vor, kann man mit Sicherheit annehmen, dass sich da eine fremde Wesenheit eingeklinkt hat. Dies ist zugleich auch eine der Gefahren beim Kommunizieren, vor allem wenn man noch nicht genug Übung damit hat. 

Naturkommunikation geschieht von Innen aus dem Herz.

Die Antworten können in Bildform, als Gefühle, Gerüche, geschriebene Sätze, gesprochenen Worten etc empfangen werden. Dabei ist wichtig, dass wir die erhaltenen Antworten einfach so annehmen wie sie sind und  nicht gleich beginnen, diese mit dem Verstand zu analisieren oder zu beurteilen.  Nach einer Kommunikation dankt man fürs Gespräch, verabschiedet sich und trennt die Verbindung wieder ganz klar.  Dieses Vorgehen kann man in  Kursen erlernen.

Was kann man Fragen?
Man darf alles fragen, da gibt es keine Grenzen wenn man die Antwort nicht scheut.

Voraussetzungen:
Was braucht es, damit man telepatisch kommunizieren kann? Vor allem Offenheit, das heisst: keine vorgefassten Meinungen und Ideen, kein Urteilen und Beurteilen, grossen Respekt und eine tiefe Liebe zur Natur und den Tieren, Zeit, Geduld und ein offenes Ohr.

 

Mit wem kann man kommunizieren?

Mit Tieren, Haus –und Wildtieren.

Unsere Haustiere kommunizieren oft und gerne mit uns. Wir können so erfahren, wie sie sich fühlen, wie es ihnen geht, was für Wünsche und Träume sie haben etc. Mit Wildtieren ist die Kommunikation nicht immer so einfach. Durch sie können wir viel Wissenswertes über die Natur und das Leben in der Natur erfahren. Sollten wir in eine Notlage, zum Beispiel mit agressiven Tieren geraten, kann telepathische Kommunikation ebenfalls hilfreich sein. Desgleichen bei vermissten Tieren.

Persönlich half mir die telepathische Kommunikation einige Male aus der Patsche. Zum Beispiel auf einer Pilgerwanderung im Norden Englands, wo ich alleine unterwegs war. Dabei musste ich einige Kuhherden durchqueren mit kräftigen Bullen und einsame Bauernhöfe mit sichtlich agressiven Hunden. Da fruchtete so ein kurzes Gespräch mit der Bitte, mich einfach ruhig passieren zu lassen, enorm viel. Berührend war auch ein anderes Erlebnis in England. Auf der Suche nach den prähistorischen Ring Stones, in hüfthohem Farn vernahm ich eine sanfte aber eindringliche Stimme. Als ich mich umschaute, um zu sehen, wer denn da mit mir spricht, erblickte ich eine kleine Eidechse auf einem der Farnblätter. Sie schaute mich an und sagte: Pass auf, da, wo ich bin, gibt es auch Schlangen. Die Suche nach den Ring Stones habe ich nach dieser deutlichen Warnung nicht mehr fortgesetzt. Bienen, Wespen und Ameisen sind hochintelligente Wesen und wenn man sie bittet, sich der Wohnung, dem Balkon oder dem Gartensitzplatz fernzuhalten, so klappt dies meistens und man braucht nicht zum Giftmörder zu werden. Ebenso kann man mit Mäusen verfahren.  So melden sich immer wieder Bauern bei mir, die eine Mäuseplage im Haus haben. Die Erfolge solcher Tier -  Gespräche sind oft verblüffend.

Bäume sind uralte, weise Wesen und mit offenem Herz erfährt man viel.

Mit Bäumen und Pflanzen.

Bäume sind uralte, weise Wesen, die es verstehen untereinander über weite Distanzen zu kommunizieren und sich so auch auszutauschen. Bäume halten uns liebevoll den Spiegel vor. Sie leben absolut im Moment, im Hier und Jetzt. Wir armen getriebenen Seelen, immer auf der Suche nach neuen Impulsen und Herausforderungen können da enorm viel von ihnen lernen. Nämlich einfach mal still zustehen, zu lauschen, zu beobachten, ja einfach nur zu sein, ohne etwas zu tun, sich zu bewegen oder auch nur zu denken. Lehnen wir an einen Baumstamm oder umarmen wir einen Baumfreund kommen wir sofort zu innerer Ruhe. Die Erfahrung, einem alten weisen Baum wirklich zu begegnen, kann tief berührend sein. Ich kenne so einen Baum aus meiner Kindheit. Eine alte, hohle Lärche. Ich zog mich als Kind oft und gerne in diesen hohlen Baum zurück, fühlte mich dort wohl und geborgen und die Lärche war so etwas wie ein guter Freund. Ich habe sie dann  aus den Augen verloren. 30 Jahre später träumte ich eines nachts von ihr und so habe ich mich Richtung Wallis aufgemacht und die alte Lärche besucht. Es war ein berührender Moment meinen Freund aus der Kindheit wiederzusehen. Mein Mann hat während meiner Kommunikation mit dem Baum Fotos gemacht und man kann dabei deutlich sehen, wie das Baumwesen sich zu mir neigt und mit mir kommuniziert. Seither bin ich oft in Verbindung mit dem Baumfreund und unsere Beziehung hat sich noch vertiefen dürfen.

Zum dritten Teil - Wer kommuniziert?

 

Fotos Veronika Dubi Jehle

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