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NATURZYT-Ausgabe Dezember 2020

Wissenswertes zu Wildbienen in der Schweiz

Bedroht: Die Knauten-Sandbiene

Die Knautien-Sandbiene - eine bedrohte Wildbiene

Knautien-Sandbiene
Andrena hattoriana

Rote-Liste-Status: 3, gefährdet
Flugzeit: Juni bis August

Erkennungsmerkmal dieser Art:
Die Knautien-Sandbiene ist mit 13 bis 15 Millimetern ungewöhnlich gross. Am Hinterleib hat sie gut sichtbare rote Stellen. Auffällig ist auch der rosa Pollen an ihren Hinterbeinen, da sie ausschliesslich an Witwenblumen Pollen sammelt. Sie ist auf diese Pflanzenfamilie streng spezialisiert.

Gefährdung:
Durch häufiges Mähen, Düngen und Mulchen werden Knautien in ihrem Bestand stark zurückgedrängt. Für jede Brutzelle benötigt die Krautien-Sandbiene etwa 5 Blütenköpfe, um genügend Pollen sammeln zu können.

Fördermöglichkeit:
Pflanzen Sie grosse Blütenstände der schönen Feld-Witwenblume (Knautia arvensis), die von Mai bis September blüht. Sie ist auch auf Fettwiesen eine bienenfreundliche Ergänzung. Als Nistplatz sind wenig bewachsene, off ene Bodenstellen an gut besonnter Lage beliebt, wo sie ihre Nester in den Boden hineingraben kann.

Der Flugradius der Knautien-Sandbiene beträgt nur 130 Meter, deshalb sollten Blütenstände und Nistplätze möglichst nahe beieinanderliegen.

Mit diesen Fördermöglichkeiten helfen Sie sogar noch einer weiteren Bienenart, der Kuckucksbiene der Knautien- Sandbiene: Die Rote Wespenbiene (Nomada armata) ist wie ihre Wirtin eine gefährdete Art (Rote-Liste- Status 3). Knautien werden auch von vielen weiteren Wildbienen-Arten gerne besucht und sind eine beliebte Nektar- und Pollenquelle.

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