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Naturzyt 2019 3

Natur bewahren: Themen für nachhaltiges und naturbewusstes Leben

Energie sparen - ofters mal abschalten

Öfters mal abschalten - Energiesparen im Alltag

Zuhause lässt sich viel Energie sparen. Nur denkt man nicht daran öfters mal abzuschalten und viele Geräte laufen im Standby Modus und verbrauchen Strom – ohne dass man es wirklich realisiert. 

Man ist sich gewohnt, einfach ein zu schalten – sei es das Licht, den Fernseher, den Radio usw. und unbewusst geht man anderen Tätigkeiten nach und lässt alles laufen. Und hier liegt in einfachem Rahmen bereits grosses Potential Energie zu sparen und auch Geld.

Eigentlich, müsste die Strom-Rechnung aufgrund der neuen Gerätegenerationen laufend sinken oder wenigstens im gleichen Umfang wie in der Vorjahreszeitperiode sein. Vergleicht man den Stromverbrauch der letzten sechs Jahre kommt erstaunliches zum Vorschein. 

Mehr Verbrauch trotz energieefizienteren Geräten?

NATURZYT hat es getan und war erstaunt. Im Jahr 2006 war der Stromverbrauch eines Mitarbeiter bei 3‘885 kwh – und bei der Abrechnung im Jahr 2012: 5‘598 kwh oder 1‘713 kw (44%) mehr! Aber wie kann das sein?

In den letzten 6 Jahren wurden alle Geräte mit der besten Energie-Klasse und die meisten Lichtquellen mit LED und dennoch 44% mehr Energie verbraucht. Eigentlich eine unlogische Entwicklung. Nach einer genauen Analyse des Konsumverhaltens stellt man fest, dass sich dieser in dieser Zeit ebenfalls verändert hat. 

Die Kinder besitzen ein Smartphone, Tablet-PC und natürlich steht der alte Fernseher im Kinderzimmer. Das iPod und die neue Docking-Station stehen nun auch im Kinderzimmer (Danke lieber Götti). Neben den neuen Luftbefeuchtern und Luftreinigungsgeräten, hat das W-LAN Einzug gehalten. Der Digitalrecorder steht neben dem Fernseher und ein neues Aquarium im Wohnzimmer.

Obwohl diese neuen Geräte im Haushalt, weniger Strom verbrauchen, lässt sich damit ein kleiner Teil des Mehrverbrauches erklären. Beim weiteren analysieren hat sich aber auch das Konsumverhalten verändert. Es ist einfach geschehen – weil es praktisch in allen Schweizer Haushalten geschieht – weil die Freunde der Kinder auch immer das Neuste haben und weil man mit der Zeit geht.

Dabei wird intensiv über erneuerbare Energie gesprochen – weg vom Atomstrom. Doch im eigenen Haushalt realisieren die wenigstens, dass ein Umdenken stattfinden sollte. Man darf und soll seinen Beitrag dazu leisten und das eigenes Konsumverhalten überdenken – und überhaupt erst einmal bewusster wahrnehmen.

Während der Werbepause - Licht löschen

Wie oft geht man während der Werbepause am TV kurz auf die Toilette und vergisst das Licht wieder zu löschen, räumt noch schnell die Küche auf und weil es weiter geht – brennt auch dort das Licht weiter.

Und wie sieht es aus mit einem gemeinsamen Spielabend? Nach einem harten Arbeitsalltag setzet man sich lieber vor den Fernseher und lässt sich mit Sendungen wie „Voice of Switzerland“, „The Bachelor“ oder sonst irgendeiner Sendung berieseln und zappet freudig hin und her. Die Kinder spielen mit dem Smartphone, Tablet oder sitzen im Zimmer und schauen eine andere Sendung. So sieht es in den meisten Haushalten der Schweiz aus – und eigentlich nicht verwunderlich, dass damit der Stromverbrauch steigt.

Weshalb muss eigentlich im Garten die ganze „Festbeleuchtung“ brennen? Weil es einfach schön ist, mal rauszuschauen und den Garten auch bei Nacht zu sehen! Und wie oft schaut man wirklich raus? Macht es jetzt Sinn in den Wintermonaten das Licht mit dem Timer von 17 – 23 Uhr brennen zu lassen? Eigentlich nicht.

Sinnvolle Helfer, um öfters ganz abzuschalten.

 

Und hier sollte ein nachhaltiges Umdenken stattfinden – öfters mal abschalten!

Im Garten

Sicher ist es sinnvoll, gerade in den Wintermonaten Licht im Garten, im Wohnquartier brennen zu lassen – gerade wegen den Einbrechern. Aber muss dies gleich die ganze Nacht brennen? Wären Bewegungsmelder die das Licht bei Bedarf einschalten nicht die bessere Alternative? Oder spezielle Solarlampen, die von der Sonne gespeist werden.

Zuhause

Braucht es wirklich neben dem Fernseher im Wohnzimmer, auch weitere in den Kinderzimmern oder im eigenen Schlafzimmer? Wäre es nicht sinnvoller weniger Fernsehen zu schauen – dafür aber bewusst ausgewählte Sendungen die, die ganze Familie interessieren. 

Muss das W-LAN in der Nacht eingeschaltet sein – wenn man schläft? Und die Tablets, PC‘s, Fernseher im Standby Modus laufen – es gibt heute Geräte, die die gesamte Stromzufuhr unterbrechen, wenn die Geräte einige Zeit im Standby-Modus sind.

Wenn man achtsam ist, stellt man auch fest, dass das Licht brennen gelassen wird, wo es nicht nötig ist – hier gibt es heute Möglichkeiten mittels Bewegungsmelder das Licht zu steuern – zum Beispiel im Gang, in der Küche etc. – Oder man achtet selber mehr darauf – und ist der manuelle Schalter. 

Konsum

Ist es nötig unseren Kindern immer alles kaufen – nur weil es die anderen auch besitzen? Damit das „nörgeln“ aufhört? Oder sollte man nicht damit beginnen, auch unsere Kinder bewusster und nachhaltiger zu erziehen?

Wieder mehr einen Spielabend machen – welche man früher mit den Eltern und Grosseltern genossen hat? Oder einfach alles abschalten und raus in die Natur? Natürlich ist es bequemer, die Kinder mit dem Konsum abzulenken – das gibt uns mehr Zeit für uns – aber ist das Sinn und Zweck?

Denken Sie darüber nach – wo Ihre Stromfresser zu Hause sind – und beginnen Sie damit – diese sowohl in technischer Hinsicht, wie auch im eigenen Konsumverhalten zu optimieren – damit kann nicht nur der unnötige Stromverbrauch sinnvoll abgeschaltet werden – sondern es entsteht eine neue Lebensqualität – und Ihr Geldbeutel wird ebenfalls geschont.

Tipp: Sparpotenzial im eigenen Haushalt prüfen auf www.energybox.ch Auf der Homepage www.topten.ch werden die energieeffizientes Haushaltsgeräte aufgeführt.

Foto Fotalia

 

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